Endlich! Ich hab’s geschafft – meine erste Seife mit Glycerinflüssen ist geglückt!
Ich weiß, viele mögen Glycerinflüsse nicht so gern, aber ich finde, sie geben der Seife diesen ganz eigenen, fast magischen Look.
Vielleicht auch weil es so was bei industriellen Seifen nicht gibt.
Ich wollte diese geheimnisvollen Adern schon ewig mal hinbekommen und hab versucht die Voraussetzungen dafür einzuhalten.
Ein hoher Wasseranteil (35%) - Tiox in Wasser dispergieren - Höherer Anteil an festen Fetten - eine unbedingte Gelphase.
Das Temperaturwechsel – also zuerst warm, dann rascher abkühlen – die Bildung dieser Glycerinflüsse fördern können, hab ich schon mal gelesen.
Bei der lebhaften Schilderung von Nelia zu ihrem wunderschönem Chefron kam dann wohl der Entscheidende Tip.
Ich hab die Form eine Stunde bei 55 °C in den Ofen gestellt, danach durfte sie im Handtuch in Ruhe draußen abkühlen.
Nein, nicht ganz in Ruhe. Ich musste reinschauen und hab dann noch notiert:
bei 55° im ofen 1 stunde 16h 55°
nach einer stunde heraussen noch 50°
19h 50°
20h 45°
23h 36°
Beim Ausformen war erst gar nichts zu erkennen doch dann beim Anschnitt – tadaaa, da waren sie.
Verseift habe ich:
Wasser, Seide, vorsichtshalber keine Zitronensäure
Kokosöl, Cremana, Olive, Rapsöl, Mangobutter, SoBlu, Jojoba, Rizi
China-Mica
Like me all over - Eulenhof
Für den Fall, dass es nicht funktioniert hab ich noch einen kleinen Bügelswirl mit gold und weiß gemacht.
Danke fürs Anschauen,
eure Andrea