Ich bin Barbara sehr dankbar, dass sie den Vorschlag für eine Rumfort-Seife in die Runde geworfen hat! Das hat mich wieder daran erinnert, meine Kisten mit Seifel-Vorräten endlich durchzusehen und auch im Gefrierschrank nochmal nachzuschauen, was da seit gefühlten Ewigkeiten auf Verarbeitung wartet. Was soll ich sagen? Ich habe deutlich mehr gefunden, als in eine Seife passt.
In meiner Öle-Kiste stand da noch das Pflaumenkernöl rum, das ich mal geschenkt bekommen habe und immer für eine besondere Seife aufgehoben habe. Inzwischen war es schon über MHD, aber sensorisch immer noch einwandfrei. Also rein in die Rumfortseife! Im TK fand ich ein Döschen Gurkenwasser, das ich irgendwann im Sommer von den gesalzenen Gurkenscheiben abgenommen hatte, damit der Salat nicht zu sehr zu verwässert. Perfekt für diesen Zweck! Ein Rest Gänseschmalz vom letzten Weihnachtsbraten dümpelte da auch noch rum - rein in den Topf! Von den letzten Seifen lagen noch Hobelreste rum, die mussten auch fort. Die geben doch prima Konfetti ab! Ob das wenig geliebte PÖ Basil Lime von den Verseifern frischer duftet, wenn man es mit anderen Zitrusdüften mischt, wollte ich auch schon lange mal testen. (Klare Antwort: Nein, tut es nicht. Jedenfalls nicht für meine Nase.
Meine Prototypen-Stempelkiste musste auch dringend erleichtert werden. Da lagen schon seit geraumer Zeit diese keltischen Knoten und die maorischen Koru-Spiralen rum und warteten auf ihren Einsatz. Ich finde, sie passen perfekt zu der grünen Schnipsel-Seife mit dem herben Duft!
Und so sieht sie am Ende aus:
Innere Werte:
- Öle und Fette: Olivenöl, Kokosfett, Gänseschmalz, Pflaumenkernöl, Kakaobutter, Rizinusöl, Jojobaöl
- Lauge: Wasser, Gurkenwasser mit Salz, NaOH für 8 % Laugenunterschuss
- Zusätze: Seifenschnipsel
- Farbe: Chromoxidgrün
- Duft: 4 % Mischung aus PÖ Basil Lime, ÄÖ Limette, ÄÖ Litsea cubeba
- Stempel: Eigenproduktion
Vielen Dank fürs Anschauen und Kommentieren!