gestern habe ich mein restliches Jojoba-Harzöl verseift.
Langsam wollte sich das Harz nämlich wieder am Glasrand absetzten und so dachte ich, es ist Zeit es zu verharzen.
Nun wollte ich eine kleine Menge Seife machen, aber es waren tatsächlich noch 250g Harzöl.
Ich hatte schon einige Tage darüber gebrütet, womit ich es zusammen tun will, um einen tollen Pflegeschatz zu kreieren. Aber mir viel nichts ein. Gestern legte ich dann einfach mit einem ganz einfachen Rezept los.
240g Jojobaharzöl, 180g Sheabutter, 180g Martins Babassu und 30% Wasser, sonst nichts, Duft sowieso nicht. Die ÜF rechnete ich mit 25% aus.
Gestern war der Seifenleim herrlich Sonnengelb, aber er fing ja nach kurzer Zeit an zu gelen und dunkelte nach. Heute morgen nun ausgeformt und geschnitten, die Seife ist schon recht fest, aber noch ein wenig fettig, beim anfassen.
Hell ist sie immer noch, aber das schöne Sonnengelb hat sie leider nicht mehr. Dafür aber den Duft des Waldes.
Hier ist sie nun. Rustikal, normal und doch ein besonderes Harzilein.