Lavendel-Sandelholz
Verfasst: Mo 14. Jan 2019, 20:08
Hallo zusammen,
Hier gibt es gerade wieder so viele schöne Seifen zu gucken, da muss ich auch mal eine zeigen. Die ist schon im letzten November entstanden und einige Stücke sind auch schon verschenkt, wenn auch mit dem Hinweis, sie noch etwas zu bewundern bevor sie verwaschen wird.
Ich wollte auch unbedingt einmal einen Mini Drop Swirl machen. Hier ist meine Variante.
Innere Werte:
Fette: 65% Olive, 25% Kokos, 10% Sheabutter
Lauge: Wasser, reduziert auf 20% der GFM, plus 1 TL Salz, Laugenunterschuss 8 %
Farben: Lavender WEP, Tiox, Ali-Micas in Navy Blue, Purple und Black
Duft: ÄÖ Lavandin und ÄÖ Sandelholz (naturidentisch) 1:1
Diese Seife hat mir im Vorfeld schon einiges Kopfzerbrechen bereitet!
Der Lavendel-Sandelholzduft ist auf einen speziellen Wunsch hin ausgewählt worden. Nun hatte ich von einigen Siederinnen allerdings gehört, dass das naturidentische Sandelholzöl den Seifenleim ziemlich schnell andicken lässt. Sowas konnte ich ja gar nicht gebrauchen für den Mini-Drop-Swirl, sondern einen SL, der schön lange flüssig bleibt! Also habe ich mir vorher schon gedanklich Strategien zurechtgelegt, wie ich einen andickenden Leim dann trotzdem in eine ansprechend gestaltete Seife verwandle.
Am Seifeltag hatte ich dann vor lauter Aufregung und der ganzen "Wenn's" in meinem Kopf richtig Bauchschmerzen! Ich verzichtete darauf, den verschieden gefärbtem Leim für die dünn aufzutragenden Linien in Spritzflaschen zu füllen, aus Angst, der könnte darin so dick werden, dass ich ihn nicht mehr richtig rausbekomme. Es musste auch so gehen, direkt aus den kleinen Bechern gegossen! Ich bereitete also den Seifenleim zu, wie erwartet dauerte es bei 28°C Arbeitstemperatur vergleichsweise lange bis zum Cremesuppenstadium. Ich färbte die Portionen und gab zum Schluss dann die ÄÖ-Mischung dazu. Und dann passierte - NICHTS!
Der Leim blieb in allen Portionen schön flüssig, so dass ich in Ruhe dünne Linien auf den hellvioletten Leim gießen konnte, mal aus einigen Zentimetern Höhe, mal direkt über der Oberfläche, bis alles aufgebraucht war. Noch schnell die Oberfläche swirlen und dann isolieren und schlafen legen.
Wie spannend war dann der Moment des Anschneidens! Und - TADAA! - die Seife ist genau so geworden, wie ich sie mir vorgestellt habe! Der einzige Makel besteht aus einigen Krümeln Tiox, die sich nicht richtig verteilt haben. Aber ich sehe großzügig darüber hinweg und bin ein bisschen stolz auf mein Seifenwerk!
Vielen Dank fürs Anschauen und Kommentieren!
Hier gibt es gerade wieder so viele schöne Seifen zu gucken, da muss ich auch mal eine zeigen. Die ist schon im letzten November entstanden und einige Stücke sind auch schon verschenkt, wenn auch mit dem Hinweis, sie noch etwas zu bewundern bevor sie verwaschen wird.
Ich wollte auch unbedingt einmal einen Mini Drop Swirl machen. Hier ist meine Variante.
Innere Werte:
Fette: 65% Olive, 25% Kokos, 10% Sheabutter
Lauge: Wasser, reduziert auf 20% der GFM, plus 1 TL Salz, Laugenunterschuss 8 %
Farben: Lavender WEP, Tiox, Ali-Micas in Navy Blue, Purple und Black
Duft: ÄÖ Lavandin und ÄÖ Sandelholz (naturidentisch) 1:1
Diese Seife hat mir im Vorfeld schon einiges Kopfzerbrechen bereitet!
Der Lavendel-Sandelholzduft ist auf einen speziellen Wunsch hin ausgewählt worden. Nun hatte ich von einigen Siederinnen allerdings gehört, dass das naturidentische Sandelholzöl den Seifenleim ziemlich schnell andicken lässt. Sowas konnte ich ja gar nicht gebrauchen für den Mini-Drop-Swirl, sondern einen SL, der schön lange flüssig bleibt! Also habe ich mir vorher schon gedanklich Strategien zurechtgelegt, wie ich einen andickenden Leim dann trotzdem in eine ansprechend gestaltete Seife verwandle.
Am Seifeltag hatte ich dann vor lauter Aufregung und der ganzen "Wenn's" in meinem Kopf richtig Bauchschmerzen! Ich verzichtete darauf, den verschieden gefärbtem Leim für die dünn aufzutragenden Linien in Spritzflaschen zu füllen, aus Angst, der könnte darin so dick werden, dass ich ihn nicht mehr richtig rausbekomme. Es musste auch so gehen, direkt aus den kleinen Bechern gegossen! Ich bereitete also den Seifenleim zu, wie erwartet dauerte es bei 28°C Arbeitstemperatur vergleichsweise lange bis zum Cremesuppenstadium. Ich färbte die Portionen und gab zum Schluss dann die ÄÖ-Mischung dazu. Und dann passierte - NICHTS!
Wie spannend war dann der Moment des Anschneidens! Und - TADAA! - die Seife ist genau so geworden, wie ich sie mir vorgestellt habe! Der einzige Makel besteht aus einigen Krümeln Tiox, die sich nicht richtig verteilt haben. Aber ich sehe großzügig darüber hinweg und bin ein bisschen stolz auf mein Seifenwerk!
Vielen Dank fürs Anschauen und Kommentieren!