Samhain Neumond Seife
Verfasst: Di 13. Nov 2018, 10:13
Ich möchte euch noch gerne meine Samhain Seife zeigen. Samhain ( gespr. Sa(m)uin = Ende des Sommers) ist ein irisch- keltisches Jahreskreis Fest und bezeichnet hier das Ende des Sommers und den Beginn des Winters und wird in der Regel zum 11. Dunkelmond also Neumond gefeiert. Die Ursprünge von Halloween mögen hier begründet sein.
Man sagt,daß in dieser Zeit das Tor zur Anderswelt weit geöffnet ist und wir in den Kontakt zu unseren Ahnen treten können, leichter als zu anderen Zeiten.
Also lag es nahe, daß ich mein Seiflein meinen Großeltern widme. Nachdem meine Oma ja schon vor 2 Jahren starb,ist mein Opa ihr in diesem Jahr gefolgt mit 92 Jahren.
Mich verbindet eine ganz tiefe Liebe mit beiden und ich vermisse beide ganz schmerzlich.
aber ich weiß auch, daß es ihnen gut geht
Angefangen hat mein Seifenprojekt im Sommer,als ein großer Tannenzapfen neben dem Grab der beiden lag.
Darüber freute ich mich riesig, denn wie ich schon einmal schrieb fallen Tannenzapfen in der Regel nur als Schuppen vom Baum, alles andere sind Kiefernzapfen etc. Ich geh davon aus, daß ein Eichhörnchen den Zapfen runter befördert hat.
Eichhörnchen gelten als Vermittler zwischen den Welten,da sie in der nordischen Mythologie den Weltenbaum Yggdrasil hoch und runter gelaufen sind und somit zwischen Asgard,Mitgard und dem Drachen Nidhögg der in den Wurzeln der Weltenesche lebt, hin und her gerauscht sind und die Worte des Adlers hinab getragen haben. (korrekterweise war es nur ein benanntes Eichhörnchen)
Die Vorstellung finde ich sehr passend zu meinem Fund.
Ich bedankte mich und der Zapfen wanderte in mein Täschchen.
Daheim habe ich den Zapfen nach allen Regeln der Kunst verwertet. Das Harz in Öl ausgezogen, ausgekocht und einen Teil des Zapfens anschließend auch noch püriert. Der Duft bei der Verarbeitung war umwerfend.
Die Farbe der Seife kommt ausschließlich durch die Auskochung,welche ich als Laugenbasis verwendet habe.
Beduftet ist die Seife dann noch mit einem dunklen Mix ätherischer Öle.
Vetiver, Weihrauch,Patchouli,Weißtanne
Erstaunlich ist der leicht zitrische Duft,der durch kommt. Die Seife blutet aus,der Schaum ist bräunlich aber so gehört sich das auch für eine dunkle Seife.
Den Schrubbel in Form der zerkleinerten Zapfen hätte ich weg lassen sollen,der ist schon arg aber für schmutzige Hände wiederum perfekt.
Hier seht ihr mich auf einem der unzähligen gemeinsame Spaziergänge. ( und meine liebe Mum
)
Witzigerweise haben Sylvie und ich unsere Ahnenseife bei Instagram gleichzeitig hoch geladen. Das finde ich zauberhaft schön
Das Erbe meiner Großeltern, die Liebe zur Natur und das Wissen , trage ich mit Stolz in mir und weiter hinaus in diese Welt.
Man sagt,daß in dieser Zeit das Tor zur Anderswelt weit geöffnet ist und wir in den Kontakt zu unseren Ahnen treten können, leichter als zu anderen Zeiten.
Also lag es nahe, daß ich mein Seiflein meinen Großeltern widme. Nachdem meine Oma ja schon vor 2 Jahren starb,ist mein Opa ihr in diesem Jahr gefolgt mit 92 Jahren.
Mich verbindet eine ganz tiefe Liebe mit beiden und ich vermisse beide ganz schmerzlich.
Angefangen hat mein Seifenprojekt im Sommer,als ein großer Tannenzapfen neben dem Grab der beiden lag.
Darüber freute ich mich riesig, denn wie ich schon einmal schrieb fallen Tannenzapfen in der Regel nur als Schuppen vom Baum, alles andere sind Kiefernzapfen etc. Ich geh davon aus, daß ein Eichhörnchen den Zapfen runter befördert hat.
Eichhörnchen gelten als Vermittler zwischen den Welten,da sie in der nordischen Mythologie den Weltenbaum Yggdrasil hoch und runter gelaufen sind und somit zwischen Asgard,Mitgard und dem Drachen Nidhögg der in den Wurzeln der Weltenesche lebt, hin und her gerauscht sind und die Worte des Adlers hinab getragen haben. (korrekterweise war es nur ein benanntes Eichhörnchen)
Die Vorstellung finde ich sehr passend zu meinem Fund.
Ich bedankte mich und der Zapfen wanderte in mein Täschchen.
Daheim habe ich den Zapfen nach allen Regeln der Kunst verwertet. Das Harz in Öl ausgezogen, ausgekocht und einen Teil des Zapfens anschließend auch noch püriert. Der Duft bei der Verarbeitung war umwerfend.
Die Farbe der Seife kommt ausschließlich durch die Auskochung,welche ich als Laugenbasis verwendet habe.
Beduftet ist die Seife dann noch mit einem dunklen Mix ätherischer Öle.
Vetiver, Weihrauch,Patchouli,Weißtanne
Erstaunlich ist der leicht zitrische Duft,der durch kommt. Die Seife blutet aus,der Schaum ist bräunlich aber so gehört sich das auch für eine dunkle Seife.
Den Schrubbel in Form der zerkleinerten Zapfen hätte ich weg lassen sollen,der ist schon arg aber für schmutzige Hände wiederum perfekt.
Hier seht ihr mich auf einem der unzähligen gemeinsame Spaziergänge. ( und meine liebe Mum
Witzigerweise haben Sylvie und ich unsere Ahnenseife bei Instagram gleichzeitig hoch geladen. Das finde ich zauberhaft schön
Das Erbe meiner Großeltern, die Liebe zur Natur und das Wissen , trage ich mit Stolz in mir und weiter hinaus in diese Welt.