Hier ist noch ein älteres Seifenschätzchen aus dem vergangenen Jahr. Auch hier habe ich wieder ein Parfümöl verwendet, das ich aus Kathrins Parfümeurs-Nachlass beim Seifensiedertreffen im letzten Jahr abgestaubt hatte.
Das PÖ "Amethyste" ist ein sehr üppiger, weiblicher Parfümduft, von dem ich gleich vermutete, dass er zum schnellen Andicken neigt. Deshalb habe ich von vornherein gar kein aufwändiges Design geplant, sondern nur einfarbige Seifen, die mit Stempeln aufgehübscht werden sollten.
Mein Gefühl gab mir recht, das PÖ zog sehr schnell an, aber ich konnte noch gut ein Topping modellieren. Erwähnte ich schon, dass es ein seeehr üppiger, ja, mondäner Damenduft ist? Und eigentlich so gar nicht meins? Obwohl ich mit für meine Verhältnisse wenigen 3 % der GFM beduftet habe, ist das schon zuviel! Und obendrein sehr gut haltbar! Aber diese
Innere Werte:
- Öle und Fette: Olivenöl, Kokosfett, Rindertalg, Reiskeimöl, Sesamöl, Rizinusöl
- Lauge: dest. Wasser, NaOH für 7 % Laugenunterschuss
- Farbe: WEP Delphinium, zum Stempeln etwas Silberpuder
- Duft: PÖ Amethyste
- Stempel: Eigenproduktion
So, und nun ist wieder mächtig viel Platz in den Reifekisten. Es wird Zeit für mich, mal wieder den Seifenpüri zu schwingen!